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ANTRIEBSLOSIGKEIT

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ANTRIEBSLOSIGKEIT

 

Niedergeschlagen, antriebslos, müde und traurig – das sind typische Empfindungen für ein Seelentief. Düstere Gefühle gehören zum Leben, sie können aber auch Zeichen einer Depression oder Angsterkrankung sein.

Jeder Mensch durchlebt auch schwierige Phasen, in denen er deprimiert ist. Wer sich in einem Stimmungstief befindet, fühlt sich bedrückt, oft traurig, mutlos, hat keine Energien mehr, möchte sich zurückziehen. Solche Gemütsschwankungen haben meist einen konkreten Anlass, etwa Ärger im Beruf oder im Privatleben, seelische Belastungen odereine Krankheit. Dabei reagiert jeder Mensch unterschiedlich intensiv.


Leichtere seelische Verstimmungen

Vergehen nach einer gewissen Zeit. Aber auch Phasen der Trauer können überwunden werden, nach einer durchlebten Krise setzen sich in der Regel wieder positive Gefühle durch. Vielen Menschen helfen dabei soziale Aktivitäten, Sport und oft auch der Rat eines Psychotherapeuten.

 

Eine tiefer gehende depressive Verstimmung

Diese unterscheidet sich vom normalen Deprimiert-Sein. Die Gefühle des Niedergedrücktseins, der Traurigkeit und inneren Leere sind stärker ausgeprägt und halten deutlich länger an. Die Betroffenen können oft keine Freude mehr empfinden, fühlen sich völlig ausgelaugt und lustlos. Jede Unternehmung, und sei es nur ein Besuch bei Freunden, kostet übermäßig Kraft und wird deshalb gerne vermieden. Der soziale Rückzug verstärkt das Seelentief noch weiter. Oft kommen Selbstzweifel, Ängste und Zwangsgedanken dazu.

Körperliche Begleitsymptome wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel und Schlafstörungen sind häufig. Manchmal äußern sich depressive Verstimmungen auch in erhöhter Nervosität und Gereiztheit. Überaktivität, Arbeits- oder Sportsucht können ebenfalls Hinweis auf psychische Probleme sein.

Im Gegenzug sind Konzentrationsstörungen und Leistungsabfall sehr oft Teil einer depressiven Verstimmung.

Eine heftige depressive Verstimmung kann sich zu einer ernsten Depression oder Angststörung entwickeln. Das ist manchmal nach einschneidenden Lebensereignissen wie Trennung oder Tod eines geliebten Menschen der Fall. Allerdings lassen sich nicht immer konkrete Auslöser finden. Einer scheinbar grundlosen, anhaltenden depressiven Phase liegt häufig eine Depression, Angsterkrankung oder Psychose zugrunde.

Die seelische Verfassung ist abhängig von vielen körperlichen Faktoren. Hormonumstellungen in der Pubertät, Schwangerschaft oder in den Wechseljahren beeinflussen die Psyche stark. Gemütsschwankungen sind dann sehr häufig.

Frauen leiden öfter unter typischen Depressionssymptomen als Männer. Bei diesen äußern sich depressive Verstimmungen eher verdeckt in Arbeitswut, Alkoholmissbrauch und riskantem, aggressivem Lebensstil. Selbsttötungen sind auch häufiger bei Männern die dramatische Folge einer verkannten oder nicht behandelten Depression.

Bestimmte Stoffwechselkrankheiten gehen sehr oft mit ausgeprägten Stimmungstiefs und Depressionen einher. Auch Infektionskrankheiten, zum Beispiel eine Lungenentzündung, wirken auf die Psyche. Besonders anfällig für depressive Verstimmung sind ältere Menschen.

Auch Medikamente können für ein Seelentief verantwortlich sein. Dazu gehören einige Herz-Kreislaufmittel, Schlafmittel oder Medikamente gegen Allergien.

Bein anhaltender seelischer Verstimmtheit sollten die Betroffenen in jedem Fall mit einem Arzt sprechen und gegebenenfalls einen Psychotherapeuten aufsuchen. Höchstes Alarmzeichen ist es, wenn die depressive Verstimmung mit Selbsttötungsgedanken verbunden ist.

 

 

Antriebslosigkeit kann verschiedene Ursachen haben:

Depression (reicht aber als alleiniges Symptom nicht aus)

Depressiv bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. In der Medizin wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Die Diagnose wird allein nach Symptomen und Verlauf gestellt. Zur Behandlung depressiver Störungen werden unterschiedliche Verfahren der Psychotherapie, wie beispielsweise tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische Verfahren eingesetzt. Zusätzlich oder als alleinige Therapie erfolgt die Gabe von Antidepressiva.

 

Schizophrenie

Schizophrenie ist als eine Diagnose für psychische Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität gekennzeichnet, wobei verschiedene symptomatische Erscheinungsformen unterschieden werden. Die Schizophrenie ist eine der häufigsten Diagnosen im stationären Bereich der Psyhiatrie.

 

Unterfunktion der Schilddrüse

Unter einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) versteht man eine mangelnde Versorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin. Meist ist eine Unterfunktion der Schilddrüse dafür verantwortlich. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse läuft der Stoffwechsel des Körpers langsamer ab als normal. Die Folge sind geringere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Die Erkrankung wird in der Regel anhand von Blutuntersuchungen nachgewiesen und ist gut behandelbar. Das Gegenteil, eine Überversorgung mit Schilddrüsen-hormonen, wird als Hyperthyreose bezeichnet.

 

Jodmangel

Jod ist ein unentbehrlicher Bestandteil des tierischen und menschlichen Organismus. Es wird mit der Nahrung aufgenommen. Jodmangel im Trinkwasser und der Nahrung spielen höchstwahrscheinlich eine Rolle beim Auftreten des Kropfs in manchen Gebirgsgegenden. Als Vorbeugung wird so genanntes Jodsalz empfohlen.

 

Vitamin-B-Mangel

Die Gruppe der B-Vitamine kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor (z. B. Broccoli, Spinat oder Grünkohl aber auch in Leberprodukten oder Fisch). Eine Ausnahme stellt Vitamin B12 dar, welches in pflanzlichen Lebensmitteln nicht enthalten ist und auch im Gegensatz zu allen anderen wasserlöslichen Vitaminen im Körper gespeichert werden kann.

Gegenteil der Antriebslosigkeit ist der Antriebsüberschuss, welcher oft mit dem Krankheitsbild der Manie auftritt.

 

 

 

Bitte beachte, dass diese Informationen keinesfalls einen Besuch beim Arzt/Ärztin ersetzen können und sollen. Wende dich bitte bei Fragen in jedem Fall an ärztliches Fachpersonal.

 

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Depression

http://www.apotheken-umschau.de/depression/depressive-verstimmung